ABeA · Zuhause bleiben

Zuhause bleiben.

Baustellenschranke: Kleine Lösung für große Übergänge.

Wenn sich das Leben verändert, muss sich nicht automatisch der Wohnort ändern.

ABeA betrachtet gemeinsam mit Menschen und Angehörigen, was nötig ist, damit selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung möglichst lange funktionieren kann – pflegefachlich, unabhängig und offen für sinnvolle technische Lösungen.

ABeA setzt an dem Moment an, in dem die Frage entsteht: „Geht es zu Hause noch?“ Die erste Frage ist nicht, welches Pflegeheim infrage kommt, sondern: Was müsste sich verändern, damit das Leben in der eigenen Wohnung weiterhin funktionieren kann?

Besondere Aufgabe besprechen

So lange wie möglich selbstbestimmt zu Hause leben.

ABeA richtet dieses Angebot an Privatpersonen in der eigenen Wohnung sowie an Angehörige und andere Bezugspersonen. Pflegeeinrichtungen sind nicht die primäre Zielgruppe. Im Mittelpunkt steht der Mensch im eigenen Zuhause.

Ein Umzug sollte nicht deshalb notwendig werden, weil vorhandene Möglichkeiten zu Hause nicht erkannt oder nicht miteinander verbunden wurden.

Zuhause bleiben ist kein Ziel um jeden Preis. Wenn eine häusliche Versorgung trotz Unterstützung nicht mehr sicher oder tragfähig ist, wird auch dieser Übergang gemeinsam betrachtet.

Das ABeA-Prinzip

Mensch, Ort, Kreislauf und Netzwerk werden zu einem Übergang.

Baustellenschranke: Mehr Übergänge, weniger Hürden.
1

Mensch

Wünsche, Fähigkeiten, Ressourcen, Belastungen, Grenzen und Selbstbestimmung.

2

Ort

Die tatsächliche Wohnung und das unmittelbare Lebensumfeld. ABeA betrachtet den Alltag dort, wo er stattfindet.

3

Kreislauf

Aufstehen, Körperpflege, Essen, Medikamente, Einkaufen, Mobilität, Schlafen, Sicherheit, Termine, Kommunikation und soziale Kontakte. Wo entstehen Brüche?

4

Netzwerk

Angehörige, Nachbarschaft, Pflege- und Betreuungsangebote, Ärzte, Therapien, Pflegekasse, Hilfsmittel, Wohnraumanpassung und geeignete technische Assistenz.

5

Übergang

Aus Möglichkeiten wird eine alltagstaugliche Lösung, die erprobt, angepasst und anschließend möglichst in ein selbsttragendes Unterstützungsnetz übergeben wird.

So arbeitet ABeA

Baustellenschranke: Neugier schafft Übergänge.
1

Zuhause ansehen

Hausbesuch und pflegefachlicher Blick auf die reale Lebenssituation, Wünsche, Ressourcen, Schwierigkeiten und vorhandene Unterstützung.

2

Möglichkeiten erkennen

Veränderungen aus Pflege, Betreuung, Wohnraumanpassung, Hilfsmitteln, Assistenztechnik, sozialer Unterstützung und Organisation identifizieren.

3

Möglichkeiten verbinden

Leistungsansprüche, Kostenträger, Fachstellen, Angehörige und Dienstleister zu einem sinnvollen Unterstützungsnetz verbinden.

4

Veränderung erproben

Lösungen möglichst überschaubar einführen und im realen Alltag beobachten.

5

Zuhause neu prüfen

Prüfen, ob Alltag, Sicherheit, Selbstständigkeit und Entlastung tatsächlich verbessert wurden. Bei Bedarf nachjustieren.

Technologie

Was hilft diesem Menschen in dieser Wohnung in diesem Alltag?

Technologie ist Werkzeug, nicht Selbstzweck. Pflege 4.0 ist kein eigenes Hauptprodukt, sondern eine Kompetenz innerhalb von ABeA · Zuhause bleiben.

Je nach Situation können etwa Hausnotruf, Sturzprävention und -erkennung, automatische Beleuchtung, Erinnerungs- und Medikamentenlösungen, Kommunikationssysteme, Smart-Home-Funktionen oder andere Assistenztechnologien relevant sein. ABeA bleibt unabhängig und verkauft nicht automatisch bestimmte Produkte.

Rolle von ABeA

ABeA ist kein ambulanter Pflegedienst, kein Sanitätshaus und kein Verkäufer bestimmter Technik. ABeA betrachtet und organisiert das Zusammenspiel zwischen Mensch, Wohnung, Alltag, Angehörigen, professionellen Hilfen, Kostenträgern und geeigneter Technik.

Bestehende Regelleistungen und Fachstellen sollen genutzt werden.

Sie machen sich Sorgen um jemanden?

ABeA unterstützt besonders dann, wenn viele einzelne Stellen beteiligt sind, aber niemand die Gesamtsituation zusammenführt. Ziel ist, aus einzelnen Möglichkeiten ein funktionierendes Unterstützungsnetzwerk zu machen.

Besondere Aufgabe besprechen